Der Teich muss jetzt fit für den Frühling gemacht werden. Alles, was im Winter abgestorben ist, wird aus dem Teich herausgefischt. Die Laubschutznetze, die man im Herbst angebracht hat, können jetzt weg. Die restliche Uferbepflanzung, die man im Herbst stehengelassen hat, damit im Winter unter Eis ein Luftaustausch möglich ist, muss jetzt zurückgeschnitten werden.

Die ersten Unkräuter wie Giersch, Quecke, Vogelmiere, Hirtentäschel, Löwenzahn... sprießen schon. Da sie viel schneller wachsen als alle Kulturpflanzen, müssen sie samt ihren Wurzeln jetzt gründlich entfernt werden. Die anfallenden Wurzelreste sollten in den Restmüll gegeben werden. Man kann die Beete dauerhaft mit Unkrautvlies abdecken. Auch eine Mulchschicht aus Grasschnitt oder Splitt verhindert das Austreiben der Unkräuter.

Die Kälteperioden dürften nicht ausgereicht haben, um alle ungeliebten Gartenbewohner nachhaltig zu dezimieren. Sie sollten nach ihnen, vor allem nach den Nacktschnecken und ihren Eiern intensiv Ausschau halten. Schnecken haben sich im Winter in Erdspalten und unter Pflanzenresten versteckt und waren bis knapp über 0° aktiv. Da sie im Jahr bis zu 400 Eier legen können, müssen Sie sich mit Ihrer Suche beeilen. Finden Sie viele Schnecken, düngen Sie mit Kalkstickstoff oder streuen Sie umweltverträgliches Schneckenkorn. Es wirkt im Frühjahr am besten, da das Nahrungsangebot für die Schnecken noch gering ist.

Die Frühjahrsspritzungen bei Obstgehölzen sind fällig gegen Schorf, Blattläuse und Raupen, bei Schwarzen Johannisbeeren gegen Gallmilben, bei Stachelbeeren gegen Mehltau.




 

Schnee, Eis und Regen haben den Rasen im Winter stark strapaziert. Damit die Gräser nun schnell zu Kräften kommen, sollte man ihnen schon vor dem Austrieb gründlich Luft verschaffen. Rechen Sie sämtliches altes Laub und die Zweige vom Rasen und mähen Sie ihn auf eine Höhe von 3 cm. Danach vertikutieren und Ende des Monats mit speziellem Rasendünger düngen.




 

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