Natürlich ist es jetzt draußen oft recht ungemütlich. Trotzdem darf man den Garten nun auf keinen Fall vernachlässigen, es gibt noch viel zu tun. Der Winter steht bald vor der Tür, höchste Zeit, die letzten Gartenarbeiten im Ziergarten zu erledigen und mit den Winterschutzmaßnahmen zu beginnen. Denn wenn die Pflanzen nicht rechtzeitig Winterschutz erhalten, Wasserschläuche, Gießkannen.... nicht vor dem Frost entleert werden, geht viel verloren.




 

Der Herbst bringt jetzt endlich Regen – an vielen Orten der ersten Regen seit langer Zeit. Wir haben einen extrem trockenen Sommer erlebt, auch im Herbst hat es vielerorts nur wenig geregnet. Der Boden war bis jetzt oft viel zu trocken, um pflanzen zu können. Wenn es jetzt einige Tage geregnet hat, ist es eine gute Zeit, um Bäume, Stauden, Sträucher, Hecken und Rosen zu pflanzen.

Blumenzwiebeln, umgesetzte Stauden müssen im November im Boden sein. Pflanzen, die man in diesem Monat setzt, werden durch den Winter abgehärtet und gedeihen im nächsten Jahr besonders gut. Nur empfindliche Gewächse pflanzt man besser im Frühjahr.

An geschützten Plätzen im Garten oder auf dem Balkon kann der Genießer sogar an frostfreien Tagen Feldsalat, Winterportulak, Löffelkraut, Winterkresse und Rucola ernten. In milden Gegenden überdauern frostbeständige Kräuter wie Salbei, Schnittlauch und Thymian.

Größere Umgestaltungen im Garten sollten soweit abgeschlossen werden, dass die Pflanzen noch vor dem Frost anwachsen können. Solange der Boden nicht gefroren ist, kann man im Garten nach Herzenslust bauen. Auch Teiche können noch angelegt werden. Die Anlage im Herbst ist besonders günstig, wenn vor einem größeren Aushub Stauden und Gehölze versetzt werden sollen.

 





 

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